One-L : Die süße Küche: Das österreichische Mehlspeiskochbuch

Die süße Küche: Das österreichische Mehlspeiskochbuch

EUR 16,00


Christoph Wagner zählt zu den erfolgreichsten Kochbuchautoren Österreichs. So richtig zur Hochform läuft er aber auf, wenn er im Duo arbeitet. Das beweisen die beiden Bände Die gute Küche und Die gute Küche 2, die er gemeinsam mit Ewald Plachutta verfasste. Alleine vom ersten Teil wurden mehrere hunderttausend Stück abgesetzt. Nun hat sich Wagner einen neuen Koautor gesucht, nämlich den renommierten Koch und Caterer Toni Mörwald. Die süße Küche soll sich als das österreichische Mehlspeiskochbuch etablieren. Die Chancen stehen gut, denn Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen der Konditorlegende Josef Zauner ist leider vergriffen. Hinsichtlich Umfang und Ausstattung hätte es als einziges Buch am Markt Paroli bieten können. Als Grundkochbuch angelegt, berücksichtigt das Duo Mörwald/Wagner zwar auch die Klassiker, versucht jedoch mehr dem modernen Trend zu huldigen und Süßes nicht allzu süß werden zu lassen. Die Vollwertküche hat deshalb ihren Platz und ist u. a. mit Hirsekuchen, Anisbögen oder einer vollwertigen Topfenpalatschinke vertreten. Daneben finden sich auch zahlreiche Rezepte für Soufflés, Plundergebäck, Knödel, Nockerl sowie für Eisspezialitäten oder für fruchtige Desserts. Auch Espumas, eine Art Light-Variante einer deftigen Mousse, wurde nicht vergessen. Wagner kennt sich bestens in der Kochgeschichte aus und weiß auch viel über einzelne Produkte. Mit diesem Wissen hält er nicht hinter dem Berg, streut manches ein, und erzählt zwischendurch von der Entstehung der Kanarimilch oder von der Kuvertüre. Das letzte Kapitel zeigt Toni Mörwald von der privaten Seite. Darin verrät der ehemalige Kurkonditor von Oberlaa jene Rezepte, die er mit seiner Frau kocht, wenn sich Gäste angesagt haben. Nicht zu schwer, eher leicht fällt alles aus. Der Angaben zu Kalorien oder Joule hat man sich trotzdem wohlweislich enthalten. Verwunderlich ist aber, dass bei allen kalten Desserts die Zeitangaben im Rezept versteckt sind, während sie bei den warmen Gerichten separat ausgewiesen werden. Bei den Angaben zur Temperatur hatte man nur die Besitzer von E-Herden im Sinn. Angaben für Gas fehlen. Hinsichtlich der Rezeptauswahl und Präsentation lässt das kompakte Kochbuch aber kaum Wünsche offen. --Tobias Hierl

Süßes - nicht nur in Österreich sehr beliebt - Mit über 500 Rezepten machen uns die beiden Autoren den Mund wässrig. Wer die wunderschönen Bilder betrachtet und nicht gleich denkt, mmhhh - das würde mir jetzt schmecken, kann Süßes nicht ausstehen oder ist gerade auf Diät. Für diese gibt es die Abteilung Naschen muß nicht Sünde sein mit Vollwertrezepten oder zb. Diabetiker-Rehrücken. Aber alle anderen, die sich einmal etwas vergönnen oder etwa selbst Eis oder Pralinen produzieren möchten, werden begeistert sein.Das Kochbuch ist geeignet für Liebhaber der Klassiker der österreichischen Mehlspeisküche, zeigt aber soviele neue, moderne Kreationen, das es wohl bald ein Standardwerk für alles Süße sein wird.

Köstliche Verführung - Die österreichische Küche besticht vor allem durch ihre süßen Genüsse. Präsente für die Familie kauft man als Tourist nicht in üblichen Souvenir- Läden, sondern in den vielzähligen Konditoreien. Die Zuckerglasur der Kekse kann gar nicht bunt genug, der Marzipanmantel der Torten gar nicht dick genug sein. Hier ist die Sünde zu Hause.Im vorliegenden Werk präsentiert uns der renommierte Meisterkoch Toni Mörwald ein vielseitiges und umfangreiches Repertoire seiner allseits beliebten Desserts, auf die man in Österreich meist größeren Wert legt als auf die Hauptspeise. Begleitet werden die rund 500 Rezepte von farbigen Abbildungen - denn das Auge isst ja bekanntlich mit. Detaillierte Backanleitungen garantieren auch für den Hobbykoch einen Beifall wie für den Profi. Von luftig- leichten Creme- Schnitten und Obststrudeln über Tortenklassiker wie Sachertorte und Kapuzinertorte bis hin zu kaloriengeladenem Konfekt (Kokoskugeln, Buttertrüffel, Nougat- Grappa- Schüsserln) ist alles vertreten. Doch nicht nur die zuckerfanatischen Schleckermäuler finden hier alles, was das Herz begehrt, sondern auch die ernährungsbewusste Naschkatze wird sich an vollwertigen Nachspeisen erfreuen können. Rezepte für Diabetiker beweisen, dass Naschen nicht immer Sünde sein muss: Auch durch Früchte und deren Zucker lassen sich Torten, Kuchen, Kekse sowie Konfekt versüßen. Es finden sich ebenfalls Rezepte zu besonderen Anlässen und Festtagen. Zum Anbeißen süß sind die gebackenen Apfelspalten, die Tiramisu- Schnitten und das Kokos- Nougat- Parfait. Restaurantkritiker Christoph Wagner versorgt den Leser zusätzlich mit einigen interessanten Informationen zu den historischen und warenkundlichen Hintergründen.„Die süße Küche ist ein zeitgemäßes Standardwerk, dass gekonnt die traditionelle österreichische Dessertküche mit der modernen vereint. Es unterscheidet sich von älteren Mehlspeiskochbüchern insofern, dass die Rezepturen nicht mehr auf die Bedürfnisse einer hart arbeitenden Familie, sondern auf ganz aktuelle Ernährungsgewohnheiten abgestimmt sind. Von diesem Meisterwerk für die Sinne können sich die Deutschen noch einen ganzen Kuchen abschneiden...




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